Der weit überwiegende Teil des Calciums im menschlichen Körper liegt nicht frei im Blut vor, sondern fest eingebaut in die mineralische Substanz des Skeletts. Nur ein kleiner Bruchteil zirkuliert außerhalb der Knochen — und genau dieser Wechsel zwischen gespeichertem und verfügbarem Calcium macht das Skelett zu mehr als einem starren Gerüst.
Für diesen Zusammenhang liegt eine von der EU-Kommission zugelassene Angabe vor, die im weiteren Verlauf dieser Seite im vollen Wortlaut zitiert wird: „Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012.
Goethitelle sammelt den wissenschaftlichen Hintergrund zu dieser Angabe: wie Calcium in die feste Struktur des Knochens gelangt, warum diese Struktur ständig in Bewegung bleibt, und was der Wortlaut der Angabe genau festhält.
Der größte Teil des Körperbestands liegt im Skelett gebunden, in einer dicht gepackten mineralischen Phase, die dem Knochen seine Festigkeit verleiht.
Bevor sich das endgültige Kristallgitter bildet, durchläuft das Mineral offenbar eine weniger geordnete Zwischenphase, die sich erst mit der Zeit umlagert.
Knochengewebe wird fortlaufend in kleinen Abschnitten ab- und wieder aufgebaut, sodass immer wieder neues Calcium eingelagert werden muss.
Wer regelmäßig Milchprodukte, Mandeln, bestimmte Kohlsorten oder calciumreiches Mineralwasser in den Speiseplan aufnimmt, deckt einen großen Teil des mit 800 mg angegebenen Tagesreferenzwerts bereits über die alltägliche Kost ab.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Enthält den Aufbau des Knochenminerals, die fortlaufende Umbildung des Skeletts und die zugelassene Angabe zu Calcium samt Quellentabelle.
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